Medikamente in der Schwangerschaft

Übelkeit oder Kopfschmerzen sind zwei typische Symptome in einer Schwangerschaft, doch daneben gibt es oft noch weitere körperliche Beschwerden, die teilweise medikamentös behandelt werden müssen. Was im Alltag kein Problem ist, stellt sich in der Schwangerschaft oft als besondere Herausforderung dar, um weder Mutter noch Kind zu gefährden.

Allergien sind schon lange keine Einzelerscheinung mehr. Bereits jede 5 werdende Mutter klagt über allergische Erkrankungen. Dabei reagiert das Immunsystem stärker als notwendig auf normalerweise harmlose Umweltstoffe. Für die Abwehrreaktionen können sowohl genetische als auch Umweltstoffe verantwortlich sein. Um das entstehende Kind bestmöglich vor späteren Allergien zu schützen wird empfohlen, das Rauchen zu unterlassen sowie Kinder möglichst bis zum 6. Lebensmonat ausschließlich zu stillen.

Die am häufigsten auftretende Allergie während der Schwangerschaft ist der Heuschnupfen. Hier muss zu Anfang geklärt werden, ob es sich um eine jährlich zur gleichen Zeit auftretende Allergie handelt, oder ob die Niesattaken zum ersten Mal auftreten. Lassen Sie sich in beiden Fällen vom Arzt beraten. Er wird die richtige Diagnose stellen und die entsprechende Behandlungsempfehlung geben.

Generell ist es so, dass sich Haut- und Atemwegsallergien in der Schwangerschaft sowohl verschlechtern als auch verbessern. Das ist leider nur selten vorhersehbar. In der zweiten oder dritten Schwangerschaft ist aber meist mit ähnlichen Beschwerden zu rechnen wie in der ersten. Um sicher zu gehen gilt für Schwangere wie für jeden anderen Allergiker die Empfehlung, Allergene zu meiden.